ORES

Zu teuer für die schlechteste Lösung!
Ein Viertel des aus Weinheim kommenden Verkehrs, der die B3 belastet, soll aus der Ortdurchfahrt Großsachsen herausgehalten werden. Dazu ist entweder eine Umgehungsstraße oder eine Autobahnauffahrt Weinheim Süd notwendig, auf keinen Fall werden dafür beide Maßnahmen gebraucht. Vor allem aber braucht jedes Baugebiet eine Erschließungsstraße, daher die neue Namensgebung „Ortsrandserschließungsstraße“ (ORES).
Hiermit geht es um das zweite Viertel in dem Thema, die Erschließung von Gutleuthaus, Lörscher Weg und Sterzwinkel. Diese sind Neubaugebiete, die die Strukturen unseres Ortes nachhaltig schwer beeinflussen werden und daher sehr umstritten sind.
Mittlerweile sind die Kosten der ORES, abgesehen von den Gutachten- und Planungskosten, von 3,5 Mio. € noch im Januar 2005 inflationär auf über 6 Mio. € angewachsen. Weit höhere Kosten als die Gemeinde Hirschberg auf absehbare Zeit wird bewältigen können. Damit sind das bereits jetzt die teuersten Viertel der Hirschberger Ortsgeschichte. Die Eingriffe in die Landschaft und Landwirtschaft von Großsachsen West, hängen deutlich mit den künftig verfolgten Absichten im Hirschberger Gemeinderat zusammen, entweder wirklich die B3 mit Hilfe des verbesserten öffentlichen Nahverkehrs zu entlasten oder Baugebiete erschließen zu wollen.








