CDU will der Deutschen Umwelthilfe e.V. an den Kragen

12.01.2019

Ja, die Deutsche Umwelthilfe ist unbequem – das stimmt, und das ist gut so !

Unentwegt macht sie uns darauf aufmerksam, dass wir unsere Lebens- und Wirtschaftsweise verändern müssen, wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen.

Mit ihrem Einsatz für eine natur- und klimaverträgliche Wirtschaftsweise stört sie diejenigen, die alles beim Alten lassen oder die nur mit kleinsten Schritten Veränderungen vornehmen möchten – aus Angst vor der Wirtschaftslobby. Dabei arbeitet sie selbst mit umweltbewussten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Verbänden zusammen.

Die DUH setzt die Politik unter Druck, damit sie den Klimaschutz voranbringt – spektakulär ist natürlich ihr Einsatz für die Einhaltung der Grenzwerte für die Luftreinhaltung, die sie mit juristischen Mitteln durchzusetzen versucht.

Aber auch biologische Vielfalt, ökologische Landwirtschaft und naturverträgliche Fischerei, die Vermeidung von Plastikmüll und anderem Müll sind Themen, die die DUH thematisieren. Die DUH unterstützt Städte und Gemeinden beim klimafreundlichen Umbau.

Und einer solchen Organisation möchte die CDU nun die Gemeinnützigkeit aberkennen?

Natürlich muss die DUH selbst, wenn sie mit dem Finger auf andere zeigt, ihre Arbeit und ihre Finanzierungspraktiken, deretwegen sie zeitweise in der Kritik stand, transparent machen und begründen. Nur so ist sie glaubwürdig und über ungute Verdachtsmomente erhaben.

Ja, die Deutsche Umwelthilfe ist unbequem – und das soll auch so bleiben !!

Wir hier in Hirschberg haben schon mehrfach von einer (inzwischen eingestellten) Kampagne der Umwelthilfe profitiert: jahrelang wurden gesammelte Althandys (eine Aktion der Agenda-Gruppe Eine-Welt und der Bürgerstiftung) an die DUH geschickt, die sie dem Recycling zugeführt hat. Aus dem Erlös wurde mit 50 % ein örtliches Naturprojekt unterstützt: der Bibelgarten in Leutershausen.