26.11.2018 

"Ich möchte hier feststellen..., dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa im althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: sie hat den
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Dieses Jahr haben wir einen richtigen Sommer mit viel Sonne satt und strahlend blauem Himmel - die besten Voraussetzungen zur Gewinnung von Sonnenenergie.

Wussten Sie, dass es eine Solar-Bundesliga gibt? 2458 Kommunen
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„Stadtradeln“ – GLH-Team schafft 3569 Kilometer

Das GLH-Team - 14 Radler, davon 3 Gemeinderäte – ist in den vergangenen 3 Wochen insgesamt 3569 Kilometer geradelt und hat 508 kg CO2 eingespart. Das ist eine Super-Leistung - Vielen Dank an alle Team-Mitglieder!

 

Einige sind täglich viele Kilometer nach Weinheim, Heidelberg, Mannheim oder Viernheim zur Arbeit gefahren, andere haben ihre täglichen Kurzstrecken mit dem Fahrrad zurückgelegt. Für die meisten von ihnen keine Ausnahme – und darauf kommt es an!

 

Die Hirschberger Teams sind insgesamt 24.113 km geradelt und haben so 3424 kg CO 2 eigespart. Eine stolze Bilanz! „Radeln für die Umwelt“ – und zu Fuß gehen, so oft es geht, sollte eigentlich immer gelten, das steht für die GLH fest. Vor allem für die kleinen Strecken innerhalb des Ortes und der Ortsteile sollte möglichst und möglichst selbstverständlich auf das Auto verzichtet werden. Dafür müssen jedoch gute und ausreichend gesicherte Fußgänger -und Fahrradwege vorhanden sein. Hieran fehlt es in Hirschberg an einigen Stellen durchaus noch, weitere Verbesserungen sind notwendig. Und hierfür wird sich die GLH auch weiterhin einsetzen.

 

Ein E-Bike für Hirschberg

Zum Thema passt die gute Nachricht, dass das von der Verwaltung bestellte E-Bike mittlerweile eingetroffen ist. Wie vor einiger Zeit berichtet, hatte die Verwaltung ein E-Bike für die Mitarbeiter des Rathauses bestellt. Eine Maßnahme, mit der die Verwaltung - zumindest teilweise - einen Antrag der GLH umsetzt: hatte die GLH doch in den vergangenen Jahren – gemeinsam mit der SPD-Fraktion – mehrfach in den Haushaltsberatungen den Antrag zur Beschaffung von 2-3 E-Bikes gestellt. Wir sind gespannt, ob das E-Bike nun auch guten Zuspruch der Mitarbeiter erhält und oft im Ort unterwegs sein wird.

Bericht aus der Mitgliederversammlung vom 19. März 2018

Nach der Jahreshauptversammlung im Januar trafen sich die Mitglieder der Grünen Liste Hirschberg zum Austausch im Café Grenzenlos.

 

Projekt-Prioritätenliste für die Gemeinde Hirschberg

Hauptthema war diesmal die Projekt-Prioritätenliste der Pflicht- und freiwilligen Aufgaben der Gemeinde für die nächsten fünf bis zehn Jahre, die zur Abstimmung im Gemeinderat anstand.

 

Die Vorschläge der Verwaltung wurden intensiv beraten. Die Mitglieder waren sich einig, dass bei den Pflichtaufgaben Kindergärten und Schule, Kanalsanierungen und Sanierungen kommunaler Gebäude erste Priorität haben. Das Thema Friedhöfe wurde ebenfalls als wichtig erachtet. Hier möchten die GLH jedoch vor der Errichtung weiterer Urnenwände erst das bereits seit langem angedachte  Konzept für die Friedhöfe erarbeitet sehen, das neben Urnenwänden auch alternative Bestattungsformen wie z.B. gärtnergepflegte Grabfelder oder Baumgräber einbeziehen sollte.

 

Bei den freiwilligen Aufgaben sah man die Schwerpunkte beim Glasfaserausbau, der Sanierung weiterer kommunaler Liegenschaften, der Neugestaltung des Schulhofs der Martin-Stöhr-Schule, den Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Stadtbaukommission und der Bestandsanalyse zu den Sporthallen.

 

Bürgerbefragung und Info-Stände

Die Grüne Liste plant zudem nach dem erfolgreichen Start der Bürgerbefragung am Weltfrauentag für Ende März und April weitere Info-Stände u.a. an den Edekamärkten in Leutershausen und Großsachsen zu Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern Hirschbergs wichtig sind.

 

Podiumsdiskussion „Sozialverträgliches Wohnen“ am 16.05.2018

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung betraf das Thema „Wohnen und Wohnraum in Hirschberg“, ein Schwerpunktthema der GLH in diesem Jahr. Vorstandsmitglied Arndt Weidler berichtete über die geplante Veranstaltung am 16.05.2018. Die GLH lädt bereits jetzt zur Podiumsdiskussion unter dem Thema „Sozialverträgliches Wohnen“ ein. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.

 

Ferienspiele

Die GLH wird sich auch in diesem Sommer wieder an den Ferienspielen beteiligen. Es ist ein Aikido Schnuppertag oder der Besuch der Falknerei in Heidelberg angedacht.

Was sich Hirschberger Frauen für und in Hirschberg wünschen

„Mehr Barrierefreiheit“, „umfangreichere Möglichkeiten der Ferienbetreuung für Schulkinder“, „bessere Pflege und mehr Sauberkeit auf den Spielplätzen“ und „sicherere Schulwege“ waren einige der Punkte und Themen, die spontan zu hören waren.

 

Der Weltfrauen-Tag war Anlass für die Grüne Liste Hirschberg, sich direkt an die Hirschbergerinnen zu wenden. Mit einem „blumigen“ Stand vor der öffentlichen Bücherei in Leutershausen luden Gemeinderätin Monika Maul-Vogt, die Vorstandsmitglieder Dr. Claudia Helmes und Susanne Alizadeh sowie GLH-Mitglied Andrea Müller-Bischoff die Hirschbergerinnen ein, Wünsche, Kritik und aktuelle Probleme speziell aus der Perspektive von Frauen, Müttern, Großmüttern „an die Frau“ zu bringen.

 

Es entwickelten sich interessante Gespräche zu Anliegen und Kritikpunkten der Bürgerinnen. Den Kindern wurde die Wartezeit mit Fairtrade-Schokolade versüßt und alle freuten sich über einen bunten Frühlingsblumen-Gruß.

 

Die Ideen, Wünsche und Anregungen wurden schriftlich festgehalten - wir werden diese nun auswerten und in unserer politischen Arbeit berücksichtigen.

 

Mehr Gemeinderätinnen – das war ebenfalls auf den Wunschzetteln zu lesen. Gern knüpft die GLH hier an, moniert sie doch seit langem, dass Frauen im Gemeinderat unter-repräsentiert sind. Dieses Gremium bildet mit 2 Frauen und 18 Männern nicht die Bevölkerungsstruktur in Hirschberg ab, deshalb sind der GLH paritätisch besetzte Listen zu den Gemeinderatswahlen schon immer ein großes Anliegen. Die GLH sieht dies durchaus als einen wesentlichen Beitrag zur Durchsetzung der in Art. 3 Grundgesetz garantierten Gleichstellung von Mann und Frau. 

Insgesamt freuen wir uns über die positive Resonanz unserer Aktion, mit vielen guten Diskussionen, guten Ideen und Verbesserungsvorschlägen. Wir werden dieses Angebot gerne wiederholen, sind aber auch sonst jederzeit für Ihre Anliegen erreichbar.


GLH beschenkt die Hirschbergerinnen zum Weltfrauentag

Stand vor der Gemeindebücherei am 8. März

 

Mitglieder des Vorstandsteams und die Fraktionsvorsitzende der GLH im Gemeinderat, Monika Maul-Vogt suchten am Weltfrauentag das Gespräch mit den Hirschbergerinnen. Zum besonderen Anlass gab es Blümchen von der GLH aber auch die Gelegenheit für die Gesprächspartnerinnen mit den Vertreterinnen der Grünen Wählerliste aktuelle Probleme und Ideen zu diskutieren. 


Frühzeitige Vorsorge – das kann ein Geschenk sein

 

3. Generationen-Café der GLH mit dem Thema: „Für den Notfall vorgesorgt?“ mit Referentin Sandra Pfisterer

 

Von einem Thema, „das jeden von uns betrifft“ sprach Renate Rothe, Mitglied des Vorstands bei der Begrüßung der Gäste zum inzwischen 3. Generationen-Café der Grünen Liste Hirschberg am Sonntag, den 4. März im Seniorenzentrum Großsachsen und freute sich über „ein volles Haus“. Vorsorge für den Notfall - ein wichtiger Aspekt im Rahmen des diesjährigen Jahresthemas der GLH „Demographischerer und sozialer Wandel“ und in der Tat eine Angelegenheit, die Menschen jeden Alters beschäftigen sollte, wie Referentin Sandra Pfisterer aufzeigte.

 

Fast jeder hat in der eigenen Familie oder im Bekannten- und Freundeskreis schon erlebt, dass ein Unfall, eine schwere Erkrankung oder ein Sterbefall das ganze Leben auf den Kopf stellen kann. Und dann kann es einen selbst, Angehörige und Freunde sehr entlasten, wenn alle wissen, wie sie sich im Notfall verhalten können und was im Sinne des Betroffenen wie erledigt werden sollte. Es ist sinnvoll, Angehörigen Entscheidungen abzunehmen und verbindliche Anweisungen für Zeiten zu treffen, in denen eigene Entscheidungen nicht mehr möglich sind.

 

Aus den Erfahrungen als psychoonkologische Beraterin und Notfall-Seelsorgerin hat sie eine ganze Sammlung von notwendigen und möglichen Vorsorge-Schritten zusammengetragen, die sie den interessierten Zuhörern vorstellte. Viele Besucher hatten sich schon einmal mit der Frage einer Vorsorgevollmacht, einer Betreuungsverfügung oder einer Patientenverfügung befasst. Trotzdem gab es viele Fragen an Frau Pfisterer, die auch darüber hinaus Ratschläge erteilte: wo finde ich einen Betreuer, wenn ich keine Angehörigen habe, die sich kümmern könnten? Was geschieht z.B. mit dem digitalen Nachlass auf meinem Handy oder dem PC im Todesfall? Wie kann ich meinen Angehörigen für den Fall, dass ein unvorhergesehenes Ereignis eintritt und ich selbst nicht handeln kann, die Suche nach notwendigen Papieren, Verträgen, Informationen über Vorerkrankungen etc. erleichtern? Wer sollte benachrichtigt werden?

 

Viele denken, dass diese Angelegenheiten nur die mittlere oder ältere Generation beträfen. Aber was, wenn das volljährige Kind bei einem Auslandsaufenthalt einen Unfall erleidet? Oder in einer anderen Stadt eine Ausbildung macht und ihm dort etwas zustößt? Die Eltern haben in diesem Fall keine Entscheidungsbefugnis mehr – auch hier lohnt es sich, Vorsorge zu treffen.

 

Viele Punktehttps://www.gruene-liste-hirschberg.de/ konnten an diesem Nachmittag angerissen werden. Auch nach dem Vortrag war Frau Pfisterer gesuchte Gesprächspartnerin an den Tischen. Allen Besuchern wurde an diesem Nachmittag klar: „Eigenständig getroffenen Vorsorge für den Notfall kann für einen selbst und für andere wie ein Geschenk sein.“


Bericht von der Jahreshauptversammlung 2017

Zu Jahreshauptversammlung in der Alten Turnhalle Großsachsen waren einige Interessierte gekommen. Auf dem Programm standen die Klassiker der Jahreshauptversammlung, also der Jahresbericht des Vorstandes, Kassenbericht und Entlastung des Vorstands, sowie ein Bericht aus dem Gemeinderat und ein Ausblick auf das vor uns liegende Jahr 2018.

 

Im Jahresbericht machte Claudia Helmes deutlich, dass sowohl die Zusammenarbeit mit der GLH-Fraktion im Gemeinderat als auch Veranstaltungen mit den Mitgliedern wichtig waren. Zu den Mitgliederversammlungen kamen einige interessante öffentliche Veranstaltungen: Anfang des Jahres brachte das Generationencafé Leben in das Café des Seniorenzentrums am Turm in Großsachsen. Hier standen der Austausch und das gemütliche Beisammensein im Vordergrund. Die Eine-Welt-Gruppe war mit einem Verkaufsstand für Fairtrade-Produkte anwesend.

 

Im März 2017 lud die GLH zusammen mit dem BUND zu dem Vortrag „Brauchen wir eine andere Landwirtschaft?“. Gerade für einen ländlichen Ort wie Hirschberg ist das Thema Ernährung und Landwirtschaft von großer Bedeutung, immerhin gibt es noch viel Landwirtschaft im Ort, so dass Themen wie Höfesterben aber auch Umweltbelastung durch industrielle Landwirtschaft und Pestizideinsatz hier unmittelbar relevant sind. Die Veranstaltung war gut besucht und, wie Claudia Helmes resümierte, der sehr kompetente Referent May-Stürmer vom BUND die richtige Wahl.

 

Für eine nachhaltige Landwirtschaft

 

In den Sommermonaten folgten einige Besichtigungen bei Landwirten in der Region, bei der die Diskussion um die Entwicklungen in der Landwirtschaft fortgeführt wurden: Der Bauernhof Ochsenschläger in Biblis überzeugte die Besucher durch sein Konzept der artgerechten Haltung von Hühnern und Schweinen. Beim Besuch des Weingut Teutsch in Leutershausen wurde über den Einsatz von Pestiziden gesprochen (etwa ob es wirklich nötig ist, Unkräuter am Boden der Reben mit Pestiziden zu entfernen), vor allem aber auch der Wein ausgiebig verkostet. Bei der Tomatenverkostung bei Tomaten Stöhr in Dossenheim schließlich lernten die Besucher nicht nur eine erstaunliche Vielfalt von Tomaten, sondern auch ein innovatives Vermarktungskonzept kennen. Gemeinsam war den drei Veranstaltungen die Botschaft, dass Landwirtschaft sich weiterentwickeln muss, um mit den gesellschaftlichen Veränderungen aber auch den neuen Anforderungen der Märkte Schritt zu halten, und dass bei den besuchten Landwirten das Bewusstsein über ihre Verantwortung für die Umwelt durchaus vorhanden ist.

 

Familien, Senioren, sozial Schwächere

 

Seit der Sommerpause steht die Arbeit der GLH nun im Zeichen des neuen Jahresthemas „Demographischer Wandel“. So wurde im November Bernd Lauterbach vom Familienbüro der Gemeinde Hirschberg zur Mitgliederversammlung eingeladen. Viele interessante Themen wurden angeschnitten, an einigen Stellen blieben aber Fragen offen. Das Wissen der Verwaltung über die Situation sozial Schwächerer in Hirschberg ist offenbar lückenhaft. Dass hier die Gemeinde noch Nachholbedarf hat, wurde an diesem Abend dementsprechend auch angesprochen. Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema sollen folgen.

 

Zum Ende ihres Berichts übergab Claudia Helmes eine Spende der GLH an Edna Schröder für ein Kinderheim in Lagos. Zu diesem Kinderheim hat Frau Schröder – und indirekt durch frühere Spendenaktionen auch die GLH – eine langjährige Beziehung. Nun hatte die GLH durch den Verkauf von selbstgemachten Marmeladen und Chutneys sowie weitere Spenden von Mitgliedern den Betrag von 450 Euro gesammelt und freute sich, damit das Kinderheim unterstützen zu können.

 

Dem Bericht folgten der Bericht der Kassiererin Susanne Alizadeh sowie der Bericht der Kassenprüferin, die keine Beanstandungen hatte. Einstimmig wurden daher der Vorstand sowie die Kassiererin entlastet.

 

Rückblick auf Arbeit der GLH-Fraktion im Gemeinderat

 

Einen Bericht über die Arbeit im Gemeinderat im vergangenen Jahr gab Gemeinderätin Monika Maul-Vogt. Die Vielfalt der Themen kannten die Mitglieder ja bereits aus den Mitgliederversammlungen im Lauf des Jahres. Maul-Vogt griff nun die wichtigsten Themen heraus: Zum einen erläuterte sie die geplante Änderung des Bebauungsplans Sterzwinkel, gegen die die GLH-Fraktion auch im Gemeinderat argumentiert hatten. Das Vorhaben verstoße vermutlich gegen das Beeinträchtigungsverbot, weil es voraussichtlich den Umsatz der bestehenden Geschäfte im Ort mehr als gesetzlich erlaubt mindere. Sie kritisierte auch das neue Gutachten zur geplanten Erweiterung des Edeka-Markts und der Neuansiedlung eines Drogeriemarkts, da beides als Agglomeration zu begreifen sei, deren Zusammenwirken auf die Umsatzverteilung jedoch nicht untersucht werde. Sie sehe daher die Gefahr, dass langfristig der Supermarkt in Leutershausen gefährdet sein könne.

 

https://www.gruene-liste-hirschberg.de/Neubau des Kindergarten: Mehrkosten ohne Mehrwert?

 

Ein anderer großer Punkt sei der Neubau des „evangelischen“ Kindergartens in Leutershausen. Der Entwurf sei zwar ästhetisch überzeugend, doch sei zu befürchten, dass der Kostenrahmen damit gesprengt werde. Die Kosten für diesen kommunalen Neubau liegen weit über den üblichen Richtwerten. Wenn die Gemeinde sich dafür entscheide, diese Kosten zu tragen, solle aber der Gegenwert entsprechend höher sein. Mehrkosten könnten beispielsweise gerechtfertigt sein, wenn durch ein energetisch gut durchdachtes Konzept die Betriebskosten dauerhaft niedrig gehalten werden könnten und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werde.

 

Aber auch durch erweiterte Nutzungsmöglichkeiten, etwa der Nutzung des Turnraums durch Sportgruppen oder Nutzung des Eingangsbereichs für kulturelle Veranstaltungen, würden Mehrkosten für den Bau gerechtfertigt. Ob dies der Fall sein wird, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen.

 

Auch bei den übrigen Kindergärten gebe es Entwicklungen: Die Kernsanierung des katholischen Kindergartens in Leutershausen steht an, in Großsachsen wurde die Zahl der Ganztagesplätze im evangelischen Kindergarten erhöht und mit der Naturgruppe ein attraktives Konzept für die sechste Gruppe gefunden.

 

Ortsentwicklung: positive Entwicklungen

 

Positiv äußerte sich Maul-Vogt hinsichtlich der Arbeit der Stadtbaukommission. Ein Ortsbildrahmenplan und ein Leitbild für den öffentlichen Raum seien auf dem Weg. Zu begrüßen seien auch die Planungen für den Skulpturenpark hinter der Alten Villa sowie der „Ortsrundgang“, der für Leutershausen bereits fertig gestellt und für Großsachsen in Planung sei. Wichtig für die Entwicklung des Ortes seien auch die verabschiedeten Bebauungspläne für bestehende Wohngebiete, sowie die Außenbereichssatzung für das Gebiet am Kohlbach.

 

Ausblick: Planen, Bauen, Verkehr, Kinderbetreuung

 

Diese Themen werden auch 2018 bleiben:

Die Gemeinde strebe ein weiteres Neubaugebiet an, bei dem aber noch vieles offen sei.

Die Entwicklung eines weiteren Neubaugebiets steht für die GLH jedoch unter der Prämisse, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, auch unter dem Aspekt des „Sozialen Wohnungsbaus“ in seiner primären Bedeutung sowie einer zukunftsweisenden Quartiersentwicklung. Hierzu bedarf es guter Konzepte.

 

Für Großsachsen werde interessant, ob sich die Verkehrssituation durch die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge aus dem Verkehrsgutachten tatsächlich merklich entspanne. Zu begrüßen sei es, dass bei den Baumaßnahmen auch an Barrierefreiheit gedacht werde, so dass an der Kreuzung Breitgasse/Bundesstraße die Bordsteine abgesenkt werden.

 

Ein Thema, das für Eltern wichtig ist, wolle die GLH-Fraktion im nächsten Jahr auch voranbringen: Bislang sei die Ferienbetreuung für Grundschulkinder in Hirschberg nicht ausreichend. Die Saatschule sei immer überbucht. Die Gemeinde habe hinsichtlich der Betreuung von kleinen Kindern ein sehr gutes Angebot entwickelt, sie müsse sich nun auch der Betreuungsnöte der Eltern von Schulkindern in der Ferienzeit annehmen.