Informationen der Grünen Liste Hirschberg Newsletter Nr.05

GLH begrüßt Initiative von Uli Sckerl zum Runden Tisch Artenschutz

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Gleiche Chancen durch Fairen Handel

Faire Woche 2019 unter dem Jahresthema „Geschlechter-gerechtigkeit“

So lautet das diesjährige Motto der Fairen Woche, die deutschlandweit vom 13. – 27. September durchgeführt wird. Damit wird das 5. Nachhaltigkeitsziel – Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen – in den Fokus genommen und das Augenmerk darauf gerichtet, welchen Beitrag Frauen und Mädchen zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können. Denn die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein Menschenrecht und ein wichtiger Faktor für die nachhaltige Entwicklung weltweit.

Überall auf der Welt werden Frauen auf sozialer, finanzieller und politischer Ebene benachteiligt, sie verdienen für vergleichbare Tätigkeiten weniger als Männer, sind weniger häufig in Führungspositionen, öfter von Armut betroffen, und haben, vor allem in den Ländern des globalen Südens, weniger Zugang zu Bildung, Krediten und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.

 Auf der anderen Seite übernehmen Frauen überwiegend die Verantwortung für die Ernährung, die Ausbildung und die Gesundheit der Familien und leisten daher eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb sind die Förderung von Frauen und die Entwicklung hin zu mehr Gleichberechtigung von entscheidender Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung.      

Der Faire Handel setzt sich dafür ein, dass Frauen ihre Fähigkeiten in Gesellschaft,  Politik und Wirtschaft gleichberechtigt einbringen können und ihre Leistung entsprechend anerkannt wird durch gerechten Lohn, Mitbestimmung und Zugang zu Bildung und Mitwirkung im öffentlichen Leben. 

Aktivitäten in Hirschberg: „Fairtraders“ im Olympia-Kino und Konfi-Unterricht

Die Mitstreiter der Fairtrade-Gemeinde Hirschberg setzen sich natürlich nicht nur in der Fairen Woche für den Fairen Handel ein – aber hier erreichen sie vor dem Hintergrund der deutschlandweiten Aktionswoche ein breiteres Publikum. Die teil-nehmenden Einzelhändler und Gastronomen werden motiviert, in ihrem Wirkungsbereich auf die angebotenen Waren aufmerksam zu machen. Und – wie schon in den vergangenen Jahren – zeigt das Olympia-Kino in Leutershausen in Kooperation mit der Eine-Welt-Gruppe einen Film aus dem Bereich des Fairen Handels: „Fairtraders“, am 23. September um 20.15 Uhr.     

Informationen der Grünen Liste Hirschberg Newsletter Nr. 04

GLH fordert besseren Gesundheitsschutz für Kinder auf Hirschberger Spielplätzen  

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Ralf Gänshirt ist neuer Bürgermeister von Hirschberg

Die Grüne Liste Hirschberg gratuliert Ralf Gänshirt zur Wahl zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Hirschberg. Mit etwas mehr als 48% der Stimmen setzte sich der bisherige Leiter des Hauptamtes im zweiten Wahlgang schließlich durch. Christian Würz von der CDU erhielt auch im zweiten Durchgang deutlich weniger Stimmen als Gänshirt.

Wir freuen uns, dass der von der GLH, den Freien Wählern und der SPD unterstützte parteilose Kandidat Gänshirt trotz der für Hirschberger Verhältnisse ungewöhnlich geringen Wahlbeteiligung gewählt wurde. Die GLH ist zuversichtlich, dass die kooperative und aufrichtige Art mit der Gänshirt auch die meisten Hirschberger Wähler*innen überzeugen konnte, die künftige Richtschnur für seine Amtsführung sein wird und dass er damit auch diejenigen überzeugen kann, die diesmal nicht für ihn gestimmt haben.

 Wir bedanken uns bei allen Kandidaten für einen bis in die letzte Woche fairen und sachlichen Wahlkampf. Die GLH bedankt sich vor allem aber bei den unermüdlichen Wahlkämpfer*innen aus unseren Reihen, die nach einem intensiven Kommunalwahlkampf, jetzt auch noch zwei Runden Bürgermeisterwahl vollen Einsatz gezeigt haben.

GLH-Brief zur Bürgermeisterwahl

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Breite Unterstützung für Gänshirt

Der Bürgermeister-Wahlkampf geht in die Verlängerung. Das war das Hauptthema bei der Vorstandssitzung und dem anschließenden Mitgliedertreffen am vergangenen Mittwoch. Die Grüne Liste unterstützt die Kandidatur von Ralf Gänshirt. „Ralf Gänshirt ist der Kandidat für Hirschberg, der die anstehenden Probleme pragmatisch angeht, die Bevölkerung bei Entscheidungen einbindet und nachhaltige Lösungen erarbeitet. Vor allem ist er in seinem Engagement für Klima- und Umweltschutz glaubwürdig.“ erklärte Fraktionsvorsitzende Monika Maul-Vogt.

Mit einem sehr klaren Votum hatten sich die Mitglieder der GLH auf Empfehlung der Findungskommission und des Vorstandes im Vorfeld des Wahlkampfes für Ralf Gänshirt entschieden. Überzeugt hat der Kandidat vor allem durch seine große Authentizität und Glaubwürdigkeit. Meinungsunterschiede wurden von ihm klar angesprochen. In wichtigen Themenbereichen wie dem Umgang mit großen zukunftsweisenden Investitionen z.B. dem Neubau des Kindergartens in Leutershausen oder der Sanierung der Sporthallen, in Fragen der Einbindung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen über Bebauungspläne, Neubaugebiete oder Verkehrswege, vor allem aber bei der schnellen Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzes, einer Sozialstaffelung der Kita-Gebühren, einer Weiterentwicklung des Quartierskonzeptes für beide Ortsteile decken sich die Ansichten von Ralf Gänshirt und der GLH weitestgehend.

Für Ralf Gänshirt spricht außerdem seine große Erfahrung im Bereich der öffentlichen Verwaltung und hier ganz besonders in Hirschberg und im Umfeld der Nachbargemeinden selbst. Nach der sehr langen Zwischenphase des Übergangs in der Nachfolge von Manuel Just, so argumentiert die GLH, ist es wichtig, dass der neue Bürgermeister vom Tag Null an loslegen kann und keine lange Einarbeitung in wichtige Themen und Verwaltungsprozesse benötigt. Darüber hinaus bringt Ralf Gänshirt das verwaltungsrechtliche Wissen mit, ohne das in einer kleinen Verwaltung wie Hirschberg, wo vieles noch über den Tisch des Bürgermeisters geht und auch unmittelbar dessen Handschrift trägt, unerlässlich ist.

Vorstandsmitglied Arndt Weidler bringt es auf den Punkt: „Hirschberg braucht einen pragmatischen Moderator, der ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Bevölkerung hat. Gerade als parteiloser Bürgermeister wird er in der Lage sein, Lösungen für die aktuellen Probleme zu finden und Mehrheiten dafür im Gemeinderat zu gewinnen.“      

Informationen der Grünen Liste Hirschberg

Newsletter #02

Die Grüne Liste Hirschberg unterstützt bei dieser Wahl den parteilosen Kandidaten Ralf Gänshirt.  

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Sonniger Abschluss einer rundum gelungenen Wanderung entlang des Blütenwegs mit Bürgermeisterkandidat Ralf Gänshirt

Am Bienenhotel der GLH bewirteten die Hirschberger Grünen nach einem sehr abwechslungsreichen und informativen Spaziergang die zahlreichen Gäste.

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Informationen der Grünen Liste Hirschberg

Newsletter #01

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GLH spaziert mit Bürgermeisterkandidat Ralf Gänshirt entlang des Blütenwegs:

Treffpunkt: Sonntag, 14. Juli, 17 Uhr, an der Sachsenhalle (Brunnengasse)

Der Blütenweg wird von den Bürgern gut angenommen. Dass er nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bergsträßer ist, sondern dort auch für den Landschafts- und Umweltschutz wertvolle Projekte und Aktivitäten stattfinden, werden wir bei unserem Spaziergang mit dem Bürgermeisterkandidat Ralf Gänshirt am 14. Juli erfahren. Gänshirt hat wiederholt deutlich gemacht, dass für ihn Umweltschutz – eines der von Beginn an zentralen Anliegen der Grünen Liste – ein wichtiges Thema ist. Blühstreifen, Biotopvernetzung, Insektenschutz sind Themen, die er in der Gemeinde voranbringen will.

Unsere Wanderung auf dem den Blütenweg zwischen Großsachsen und Leutershausen wird uns zu verschiedenen Stationen führen:

- Landwirtschaft am Steilhang: Regina Beck wird über ihre Anstrengungen berichten, einen verwilderten Steilhang wieder in eine nachhaltig landwirtschaftlich genutzte Fläche zu verwandeln. Aus den dort reifenden Früchten produziert sie ihre Fruchtaufstriche, Sirups und Liköre, die sie als „Reginas Gartenvielfalt“ verkauft.

 - Landschaftsschutz und Biotopvernetzung: Das ILEK-Projekt läuft seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Es soll zum einen die Kulturlandschaft an der Bergstraße mit seinem Flächenmosaik aus Streuobstwiesen, Wein und Kleingärten erhalten, zum anderen ist es wichtig für die Biotopvernetzung. Zum ILEK-Projekt und zu einer möglichen Biotopvernetzung auf Hirschberger Gemarkung wird es einige Erläuterungen geben.

- Vereinsarbeit: Der Verein für Naturpflege kümmert sich seit vielen Jahren um Wiesen, unter anderem entlang des Blütenwegs. Mitglieder des Vereins werden die Wiese am Zinkenberg vorstellen und über die wertvolle Arbeit des Vereins berichten.

- Umweltschutz der GLH: Zum Ausklang wollen wir uns beim Insektenhotel der GLH am Schriesheimer Weg bei Wasser, Saft, Wein und Gebäck stärken.Die Veranstaltung bietet den Teilnehmer*innen eine sehr gute Gelegenheit, den Bürgermeisterkandidaten kennen zu lernen und über ihre Anliegen mit Ralf Gänshirt zu diskutieren. Der Spaziergang ist familienfreundlich (aber nicht barrierefrei) und offen für alle Interessierten. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.  

Erstmals Grüner Bürgermeisterstellvertreter in Hirschberg

Karlheinz Treiber ist vom neuen Gemeinderat einstimmig zum stellvertretenden Bürgermeister von Hirschberg gewählt worden.

Ein tolles Ergebnis. Karlheinz Treiber, der seit 2003 für die GLH im Gemeinderat sitzt, ist als erfahrenes Mitglied des Gremiums auch in der Bürgerschaft hoch angesehen.

Traditionell hat die stärkste Fraktion das erste Vorschlagsrecht für das Amt. Das ist seit der Kommunalwahl die GLH. Werner Volk von den Freien Wählern, als zweitstärkster Fraktion, wurde zum zweiten Stellvertreter gewählt.  

Presseerklärung der Grünen Liste Hirschberg

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Klimaschutz in aller Munde – wo stehen wir in Hirschberg?

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STADTRADELN 2019 Übersicht und Ergebnisse

Gratulation GLH-Team mit 5.067 gefahrenen Km auf Platz 1

Weitere Infos siehe  -->> hier 

Gemeinderatswahlen: Rekordergebnis für die GLH

Die Grüne Liste Hirschberg freut sich über ihr sehr gutes Abschneiden bei den Gemeinderatswahlen am 26. Mai. Mit 28,5 Prozent ist die GLH nun stärkste Kraft im Gemeinderat. Das Ergebnis zeigt vor allem, dass unsere Themen den Menschen wichtig sind, aber auch, dass unsere Kandidatinnen und Kandidaten überzeugt haben.     

Wir haben im Wahlkampf klar Flagge gezeigt für konsequenten Klimaschutz, eine durchdachte, nachhaltige und soziale Wohnungspolitik, mutige Lösungen für die Hirschberger Verkehrsprobleme und mehr Lebensqualität im Ort. Hier war die Gemeinde bzw. der Gemeinderat in vielerlei Hinsicht in den letzten Jahren einfach zu zögerlich.

Auffällig ist, dass neben den bisherigen Gemeinderatsmitgliedern, die alle vier sehr viele Stimmen bekommen haben und im Vergleich zur letzten Wahl deutlich zulegen konnten, insbesondere die jüngeren Kandidat*innen und Frauen auf der Liste gewählt wurden. Die Wählerinnen und Wähler haben damit für mehr Vielfalt im Gemeinderat votiert. Ein Indiz, dass sich vielleicht nicht alle ausreichend im Gemeinderat vertreten gesehen haben. So können jetzt auch diejenigen im Gemeinderat mitentscheiden, die an den aktuellen Themen wie Jugendarbeit, Kinderbetreuung, Digitalisierung, und Klimaschutz viel näher dran sind. 

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und werden unsere Vorschläge nun aktiv in den neuen Gemeinderat einbringen.       

Presse-Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 28.05.2019 zum Thema Gemeinderatswahlen 2019

Grüne Liste holt den fünften Sitz!

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Presse-Bericht der Weinheimer Nachtrichten vom 23.05.2019 zum Thema: GLH Bienenhotel

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Weitere Infos siehe auch --> https://gaertendesgrauens.tumblr.com/

 

70 Jahre Grundgesetz: Diskutieren Sie mit der Grünen Liste Hirschberg

Donnerstag, 23. Mai, 11-13 Uhr: am Brunnen in der Breitgasse, Großsachsen Freitag, 24. Mai, 17-19 Uhr: vor den Edeka-Märkten in Leutershausen und Großsachsen Samstag, 25. Mai, 10-13 Uhr: vor den Edeka-Märkten in Leutershausen und Großsachsen

Deutschlands wichtigstes Buch wird 70: Am 24. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft. In Auftrag gegeben wurde es nach dem Krieg von den Siegermächten, denn ein demokratischer Staat braucht eine demokratische Verfassung. In Kraft trat diese Verfassung aber unter dem Namen Grundgesetz, was ihren provisorischen Charakter verdeutlichen sollte. Schließlich sollte sie bald durch eine endgültige Verfassung abgelöst werden, nachdem die – damals noch ganz neue – innerdeutsche Teilung überwunden sein würde. Erst 1990 kam es jedoch zur Wiedervereinigung, und dann beschloss man, die Marke „Grundgesetz“ zu behalten.

Seitdem wurde das Grundgesetz 52 Mal geändert, um es an gesellschaftliche und technische Entwicklungen anzupassen. Kontrovers diskutiert wurde etwa die Einführung von Bundeswehr und Wehrpflicht im Jahr 1956 und die Notstandsgesetze von 1968, lange überfällig dagegen war die Einführung der Diskriminierungsverbote in Artikel 3 im Jahr 1994. Andere Änderungen wie etwa 1969 die Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern schlugen weniger Wellen. In Artikel 20 a wurde 1994 wurde der Umweltschutz als Staatsziel verankert.

Einer Änderung entzogen sind jedoch Artikel, die der sogenannten „Ewigkeitsklausel“ unterliegen: Artikel, die die demokratische Struktur des Landes garantieren und vor allem auch Artikel 1, der den Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte zum Inhalt hat.

Ist das Grundgesetz eine Erfolgsgeschichte? Ist es den Erfordernissen unserer Zeit gewachsen? Diskutieren Sie solche Fragen mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 23., 24. Und 25. Mai an den Wahlständen.    

Die heutigen Wahl-Info ständer der GLH in Leutershausen und Großsachsen hatten eine sehr gute Resonanz bei den Hirschberger Bürgern .

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Spaziergang durch die Geschichte Hirschbergs: Ortsführung mit Gemeinderat Karl Heinz Treiber Sonntag, 19. Mai, 11:00 Uhr, Treffpunkt: Alte Schule Großsachsen (Breitgasse) 12:00 Uhr:

Orgelmusik, katholische Kirche, Friedrich-Ebert-Straße.

Alle reden darüber – die GRÜNE LISTE Hirschberg TUT etwas gegen das Insektensterben.

Das Insektenhotel der GLH in Leutershausen

Volles Haus in der Alten Villa beim Vortrag über das Klimawandel

Grosses Interesse in der Bürgerschaft an der Veranstaltung der GRÜNEN LISTE zum Klimawandel an der Bergstrasse. Die Alte Villa ist bis zum letzten Platz besetzt. Spannender Vortrag von Daniel Volz. 

Zitat von Daniel Volz: alle Gemeinden, auch die kleinen, werden in Zukunft eine Klimaanpassungsstrategie entwickeln müssen, um den Klimawandel handhabbar zu machen. Alle müssen mitmachen.

Impressionen zu der Veranstaltung "Europa Chance für unsere Zukunft " vom 09.05.2019 mit Dr. Nicola Lutzmann (Europakandidat der Grünen) und Uli Skerl (MdL). Im Garten der Alten Villa in Leutershausen.

Klimawandel an der Bergstraße Vortrag und Diskussion mit Daniel Volz, Zentrum für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL) der Universität Koblenz-Landau

Der Klimawandel hat längst begonnen - was in Fachkreisen schon lange bekannt war, wurde dabei spätestens mit dem letzten Sommer auch den Menschen in unserer Region deutlich: Es geht nicht mehr nur um Zukunftsprognosen, sondern direkte Auswirkungen sind hier und jetzt spürbar.

Wir sind die letzte Generation, die den Klimawandel noch eindämmen kann, wenn wir jetzt entschlossen handeln. Dieses Wissen treibt viele von uns Grünen auf allen politischen Ebenen an. Denn wir wissen, dass es auf die Einsparungen jedes Einzelnen und jeder Gemeinde ankommt. So wichtig auch die großen Entscheidungen sind, etwa in der nationalen Verkehrspolitik und der europäischen Agrarpolitik, so klar ist auch: Klimaschutz wird vor Ort gemacht.

Der Vortrag von Daniel Volz wird allerdings einen Schritt davon ansetzen: Welche Auswirkungen wird der Klimawandel hier in der Region in den nächsten Jahren und Jahrzehnten haben? Wie müssen wir uns anpassen, um mit den Auswirkungen zurechtzukommen? Wer werden die Gewinner und Verlierer des Klimawandels sein?

Mit dem Geoökologen Daniel Volz konnten wir einen ausgewiesenen Experten für den Abend gewinnen.  Als Koordinator des Geco-Labs, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat er in den vergangenen Jahren eine Reihe von Umweltbildungsprojekten zum Regionalen Klimawandel für verschiedene Zielgruppen mit entwickelt und begleitet. Seit Mai gehört er zum Team des Zentrums für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL) der Universität Koblenz-Landau. Zu diesem spannenden Vortrag sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Spaziergang durch die Geschichte Hirschbergs: Ortsführung mit Gemeinderat Karl Heinz Treiber Impressionen vom 04.05.2019

Wahlzeitung der Grünen Liste Hirschberg für die Kommunalwahl 2019

Bitte die GLH Wahlzeitung  HIER  runterladen

Die heutigen Oster- Samstags-Stände der GLH hatten eine sehr gute Resonanz bei den Hirschberger Bürgern . Die liebevoll handgefärbten grünen Ostereier wurden freudig angenommen.

20.04.2019

GLH Stand am Gründonnerstag in Grosssachsen

Mehr Grün für Hirschberg

laden Sie bitte  HIER    unseren Flyer zur Kommunalwahl 2019 herunter!

GLH erster Wahlkampfstand bei Edeka Leutershausen

Die GLH an ihrem ersten Wahlkampfstand zur Kommunalwahl im Mai.

Der Wahlkampf-Flyer fand großes Interesse bei den Bürgern.

 

 

v.links Manju Ludwig, Renate Rothe

Bitte vormerken: Wichtige Termine zu dem Thema Wahlen 2019

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Volles Haus beim Generationencafé im Seniorenzentrum am Turm

Prominente Unterstützung durch Gabriele Thirion-Brenneisen für einen Sozialpass in Hirschberg. Ein Sozialpass schafft Teilhabechancen für Alleinerziehende, Menschen mit geringem Einkommen, Arbeitslose und Rentner, so Thirion-Brenneisen. Die frühere Fraktionsvorsitzende der Grünen im Mannheimer Stadtrat berichtete von den Erfahrungen mit dem Familien- und Sozialpass in Mannheim. Ihr Fazit: "Für Kinder und Familien kann man gar nicht genug tun, denn sie sind unsere Zukunft! Und auch der Sozialpass hilft vielen Menschen am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen". 

Die zahlreichen Gäste des Generationencafés im Seniorenzentrum am Turm in Großsachsen diskutierten engagiert mit. Schnell wurde deutlich, die Bereitschaft zu helfen ist in Hirschberg groß. Und dennoch gibt es auch in Hirschberg Menschen, die mit einem Sozialpass noch mehr Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hätten und finanziell entlastet werden könnten.Die Grüne Liste Hirschberg hält deshalb weiter an ihrer Forderung nach einem Sozialpass für Hirschberg fest!

Das „Insektenhotel“ am Schriesheimer Weg in Leutershausen

Es summt und brummt wie in einem Bienenstock. Dabei sind es hier nicht von einem Imker gehegte Bienenvölker, sondern Wildbienen, die eine Möglichkeit zur Eiablage suchen.

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn hat die Grüne Liste Hirschberg (GLH) das „Insektenhotel“ am Schriesheimer Weg in Leutershausen renoviert und erweitert. Es steht am südlichen Ortsausgang Richtung Schriesheim, unweit der ehemaligen Gärtnerei.

Errichtet und eingeweiht wurde die Insektenstation vor zwei Jahren zu Ehren unseres verstorbenen Mitglieds und großen Kenners der Natur, Dr. Alfred Stephan. Im Winter wurden jetzt die „Gästezimmer“ (u.a. angebohrte Holzscheite und Bambusröhrchen) überarbeitet. Neben dem schon letztes Jahr installierten Hirschberger Ortsplan ist nun auch ein überregionaler Plan angebracht. So haben Wanderer und Radtouristen die Möglichkeit sich auch weiträumig zu orientieren.

Dankenswerterweise haben die Gemeinde Hirschberg, der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) und der Verlag BVA BikeMedia GmbH die Daten der Kartenausschnitte kostenlos zur Verfügung gestellt. Sehr erfreut waren die drei Initiatoren der Renovierung Dariusch Alizadeh, Jürgen Steinle und Egon Müller, dass viele verschieden Wildbienenarten dieses Jahr die Brutplätze gerne angenommen haben. Um die besten Plätze entbrannte ein regelrechter Kampf.

Nun können sich am Ortseingang Touristen und Hirschberger auf der aufgestellten Bank ausruhen, an den beiden Karten orientieren und Wildbienen, Schwebfliegen, etc. bietet sich eine Möglichkeit für zukünftige Generationen zu sorgen. Ein kleiner Beitrag der Hirschberger Grünen gegen das allgemein beklagte Insekten- bzw. Bienensterben

Auch 2019 setzt die GLH die Tradition des Generationencafes für Jung und Alt fort.

Seien Sie unsere Gäste! Generationencafe für Jung und Alt


 Thema:     Teilhabe für alle - Sozialpass für Hirschberg?

  Wann:      Sonntag 31.03.19 um 15:00 Uhr

  Wo:          Seniorenzentrum am Turm in Hirschberg- Großsachsen

  Was:         Kurzvortrag bei Kaffee und KuchenWer? 

 

Offen für alle von 0-99 Jahre und mehr, jeder ist herzlich willkommen Frau Gabriele Thirion-Brenneisen, ehemalige grüne Gemeinderätin in Mannheim mit dem Schwerpunkt Soziale Angelegenheiten wird über die Pläne und Inhalte des Mannheimer Sozialpasses sowie die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an Planungen und Entscheidungen in Kommunen informieren. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. 

Und wie in jedem Jahr laden wir Sie zu Kaffee und Kuchen natürlich ein – wir freuen uns auf Sie! 

GLH bei Hirschberg putzt am 16.03.2019

 

Erneut hatten Gemeinderat und Verwaltung die Hirschberger dazu aufgerufen, öffentliches Grün und Bachläufe von Schrott und Unrat zu befreien.

Mit dabei: Egon Müller und unsere Gemeinderäte Thomas Herdner und Monika Maul- Vogt

 

Super Aktion der GLH-Kandidatinnen zum Internationalen Frauentag!

Politik braucht Frauen auch im Hirschberger Gemeinderat

23.06.2019

Während derzeit in Bonn die Vorbereitungskonferenz zur nächsten Weltklimakonferenz in Santiago de Chile tagt und die „Fridays for future“-Aktivisten tausende von Menschen im Dreiländereck bei Aachen auf die Straße
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08.04.2019

Wir haben ein Verkehrsproblem, ganz besonders auch in Hirschberg. Immer neue Straßen zu bauen wird dieses Problem nicht lösen. Vielleicht (!) kann so der ein oder andere Stau vermieden werden, doch viele andere
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,Hermino Katzenstein(MdL),Manfred Stindl (VCD)

Gut besucht war die Podiumsdiskussion der GLH und der Grünen in der Alte Synagoge. Das verwundert nicht, denn Verkehr ist eines der großen Themen unserer Zeit, und gerade auch in Hirschberg von unmittelbarer Relevanz. Zudem war
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26.02.2019

Auf Einladung der Fraktion der Grünen im Landtag nahm am vergangenen Samstag ein Mitglied des Vorstands der GLH an der Veranstaltung „Mobilität für Menschen“ in Stuttgart teil. Dazu waren hochkarätige Referenten und
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18.02.2019

Im vergangenen Jahr kam im Gemeinderat die Diskussion über ein neues Baugebiet auf. Die GLH ist sich der Argumente für und wider bewusst: Einerseits wollen wir den Flächenverbrauch eindämmen und unbebaute Flächen
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10.02.2019

Auch soziale Themen wurden in den Haushaltsberatungen behandelt.

Staffelung Kindergartengebühren

Des wohl dem Wahlkampf geschuldeten Schaufensterantrags der SPD zum Haushalt hätte es hierzu nicht bedurft. Denn
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04.02.2019

Nachdem wir in der vergangenen Woche die Haushaltsanträge zum Schwerpunktthema Verkehr vorgestellt und kommentiert haben, beschreiben wir im Folgenden im Überblick weitere Anträge der GLH .

1.Die GLH beantragte die
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28.01.2019

Verkehr stand bei vielen Anträgen für den Haushalt 2019 im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der GLH hierbei können sich sehen lassen: Angenommen wurde der Antrag, einen Lärmaktionsplan für die beiden stark belasteten
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28.01.2019

In Diskussionen taucht derzeit häufig die Gebührenfreiheit der Kinderbetreuung auf. Natürlich freuen sich Eltern über kostenlose Kinderbetreuung, aber wir finden, es gibt auch gute Argumente gegen prinzipiell
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20.01.2019 

„Ich möchte hier feststellen…, dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa im althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: sie hat den Frauen
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Am 19. Januar 1919 - also auf den Tag genau vor 100 Jahren - fand die erste reichsweite deutsche Wahl statt, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht besaßen. Gewählt wurde an diesem Tag die Deutsche Nationalversammlung,
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12.01.2019

Ja, die Deutsche Umwelthilfe ist unbequem – das stimmt, und das ist gut so !

Unentwegt macht sie uns darauf aufmerksam, dass wir unsere Lebens- und Wirtschaftsweise verändern müssen, wenn wir den Klimaschutz ernst
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30.12.2018 

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Unter diesem Motto startete die GLH am Weltfrauentag (08.03.18) die Befragung der Hirschberger Bürger und Bürgerinnen. Um unmittelbar zu erfahren, was die HirschberInnen bewegt, welche
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Presse-Stimmen: Bericht der RNZ vom 19.02.2019. GLH findet, ihre Liste "kann sich sehen lassen"

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Nominierungsveranstaltung der Grünen Liste Hirschberg am 17.02.2019

 Die Grüne Liste hat ihre Kandidat*innen für die Kommunalwahl im Mai nominiert. Unser Landtagsabgeordneter Uli Sckerl führte gewohnt souverän am 17.02.2019 durch die Wahlveranstaltung.

18 Frauen und Männer, zwischen 20 und 66 Jahren - eine Liste mit jungen Leuten wie Leonie Mußotter und auch Manju Ludwig, die trotzdem bereits Erfahrung aus dem Wormser Stadtrat mitbringt. Mit neuen Gesichtern wie Nadja Large, Joachim Frank und Tobias David, der sich schon in seiner früheren schwäbischen Heimat für die grüne Sache politisch stark gemacht hat. Neu auf der Liste, doch schon seit Jahren vor Ort vielfältig engagiert wie Martha Krebs, Christine Bruni und Susanne Alizadeh. Dazu mit Jürgen Steinle, Monika Maul-Vogt, Karl Heinz Treiber und Thomas Herdner „altgediente“ und erfahrene Gemeinderäte. Bemerkenswert: es stellen sich 10 Frauen auf der Liste zur Wahl. Alle Kandidat*innen wurden mit überwältigendem Ergebnis gewählt.

Die Mitglieder der GLH sind sich einig: Wir starten mit einer super Liste in die Kommunalwahlen. Eine Liste, die motiviert!

 Großsachsen :                                              Leutershausen: 

Platz 11: Monika Maul-Vogt                     Platz  1: Jürgen Steinle    
Platz 12: Thomas Herder  Platz  2: Karlheinz Treiber  
Platz 13: Leonie Mußotter Platz  3: Manju Ludwig
Platz 14: Christine Bruni Platz  4: Arndt Weidler
Platz 15: Egon Müller  Platz  5: Claudia Helmes
Platz 16: Claudia Schneider Platz  6: Andrea Müller-Bischoff
Platz 17: Joachim Frank Platz  7: Nadja Large
Platz 18: Martha Krebs Platz  8: Susanne Alizadeh
 Platz  9: Tobias David
 Platz 10:Tobias Barg

 

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100 Jahre Frauenwahlrecht

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es war ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland: die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen vor 100 Jahren. Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 war die erste landesweite Wahl, bei der Frauen wählten und gewählt werden konnten. Seitdem ist in der gesellschaftlichen Stellung der Frauen und der rechtlichen Gleichberechtigung viel erreicht worden. Und doch bleiben offensichtlich Herausforderungen für die Zukunft.

Die GLH lädt alle Bürgerinnen (und Bürger) herzlich ein, bei einem Sektempfang das Erreichte zu feiern. Gerne dürfen Sie diese Gelegenheit aber auch nutzen, mit uns über Möglichkeiten oder notwendige Voraussetzungen einer stärkeren politischen Beteiligung von Frauen - auch hier in Hirschberg - zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Claudia Helmes, Claudia Schmiedeberg (f. d. Vorstand) Monika Maul-Vogt (f. d. Fraktion)

Wann: 19. Januar 2019 um 15 Uhr

Wo: Alte Synagoge, Leutershausen

Mit:  Franziska Brantner, MdB und Manju Ludwig, Universität Heidelberg          

Musik: KlarinettenDuo aus „36 Finger“    

 

auch die Hirschberger Grünen waren beim Neujahrsempfang mit Annalena Baerbock in Schriesheim. Tolle Veranstaltung!

Liebe Hirschbergerinnen und Hirschberger,  

die Grüne Liste Hirschberg wünscht allen ein entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und viel neuen Schwung für das kommende Jahr! Wir wissen nicht, wie es Ihnen geht, aber wir haben uns für 2019 viel vorgenommen.

Wenn am 26. Mai die Kommunalwahlen anstehen, wollen wir ein schlagkräftiges und kompetentes Team stellen, das Sie davon überzeugt, dass mehr Grün im Gemeinderat gut für Hirschberg ist! Bleiben Sie uns gewogen und unterstützen Sie uns, wo wir Hilfe brauchen, kritisieren Sie uns, wo wir Fehler machen - vor allem aber: Bleiben Sie gesund und Hirschberg im Herzen verbunden, wie wir auch. 

Ihre Grüne Liste Hirschberg  


Beiträge der Kommunen zum Klimaschutz

 

Wo stehen wir in Hirschberg?

Auf allen Ebenen ringen Politik und Gesellschaft um den Klimaschutz: Sonderbericht des Weltklimarates zur 1,5°C Begrenzung der Erderwärmung, neueste Vorgaben aus Brüssel zum CO2-Ausstoß von PKW, Dieselgipfel in Berlin. Und seit August gibt es den Statusbericht „Kommunaler Klimaschutz“ in Baden-Württemberg - darin werden die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten von Kommunen in BaWü dargestellt. Näheres unter www.kea-bw.de/service/statusbericht/

 

Wie steht es um den Klimaschutz in Hirschberg?

Im Mai 2013 hatte sich der Gemeinderat gegen die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Hirschberg entschieden und lediglich unter dem Begriff „Klimaschutzkonzept light“ den Einkauf des Coachingprogramms „ Beratungsleistungen für Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen“ beschlossen. Hieraus resultierte ein von der KLIBA vorgeschlagener Klimaschutz-Maßnahmenplan, der im Juli 2014 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. Darin wurden Maßnahmen vorgeschlagen in den Bereichen Energiemanagement, Institutionalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Klimaschutz global, Beschaffung, Energieerzeugung und Energieversorgung, Siedlungsentwicklung und Verkehr – inklusive eines zeitlichen Rahmens, wann diese Punkte im Gemeinderat zu behandeln sind.

 

Wie steht es mit der Umsetzung dieser Maßnahmen?

Kleine Schritte sind gemacht – Grundsätzliches blieb bislang außen vor

Von diesen Maßnahmen wurden bisher umgesetzt die Energiekarawanen in den Ortsteilen und der Bezug von 100% Ökostrom durch die Gemeinde, energetische Optimierung einzelner kommunaler Gebäude und ein E-Bike für das Rathaus. Weitere Anstrengungen in Sachen Klimaschutz sind in der Erfassung des monatlichen Energie-und Wasserverbrauchs in kommunalen Liegenschaften zu sehen, es gibt eine regelmäßige Beratung für die Bürgerschaft durch die Kliba und Fördermöglichkeiten für Bürger bei Wärmedämm-Maßnahmen.

Aber es bleibt noch vieles offen. Im Hirschberger „Klimaschutzkonzept light“ waren immerhin 7 Ziele definiert, welche Grundsatzbeschlüsse des Gemeinderats erfordert hätten sowie 25 Maßnahmenvorschläge. Beschlossener Zeitrahmen 2015 – 2019.

 

Das wirft einige Fragen zu den mittel- und kurzfristigen Zielen und Maßnahmen auf:

-        Gibt es z.B. schon vorbereitende Schritte zur Erstellung eines Klimaschutz-Leitbildes, wie es im Handlungsfeld Energiemanagement z.B. mittelfristig vereinbart war? Wurde eine Arbeitsgruppe zu diesem Zweck gebildet?

 

-        Existiert ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderates mit selbstverpflichtender Zielsetzung, den Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften jährlich um mindestens 2 % zu reduzieren? (Laut ICCP-Bericht müssten es inzwischen sogar 1,5% sein!)

 

-        Ist Hirschberg dem Bündnis europäischer Städte zum Schutz des Klimas und der indigenen Völker und des Regenwaldes beigetreten? – Nein, dies hat der Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt.

 

-        Sollte nicht die Rubrik „Klimaschutz in Hirschberg“ auf der kommunalen Website allgemeine Infos über konkrete Umsetzungsmaßnahmen und erzielte Erfolge aufzeigen?

 

-        Welche Rolle spielen jeweilige Klimaschutzprojekte im regelmäßigen Informationsaustausch der Partnergemeinden?

 

-        Hat die Gemeinde Hirschberg die Erklärung zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) unterzeichnet und einen kommunalen Preis ausgelobt? Informiert sie die Bevölkerung ausreichend über die Nachhaltigkeitsziele?

 

-        Wird bei der Beschaffung neuer Dienstfahrzeuge dem Aspekt geringe CO2-Emmission besondere Beachtung geschenkt?

 

-        Spielen die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Öffentlichen Beschaffung eine ebenso gleichwertige Rolle wie die Wirtschaftlichkeit?

 

Die GLH wird die Umsetzung der vereinbarten Schritte immer wieder einfordern und sich dafür einsetzen.  

Gute Aussichten auf Tempo 30 in Hirschberg?

 

 

Nicht nur auf der B 3, insbesondere auch auf den Hauptdurchgangsstraßen Breitgasse und Heddesheimer Straße ächzen die Bürgerinnen und Bürger wegen des Verkehrs und des damit verbundenen Lärms.

Die Reduzierung auf Tempo 30 scheiterte bis jetzt an der Straßenverkehrsbehörde, die stets auf die bestehenden Grenzwerte verwies.

Das könnte sich nun ändern. Die Gemeinde hat es in der Hand.

Uli Sckerl informiert den Vorstand der GLH über ein nun rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg, das den Kommunen neue Spielräume eröffnet. 

Lärmaktionsplan als Schlüsselinstrument

Verkehr verursacht Lärm, insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen. Die Kommunen sind verpflichtet, Lärmaktionspläne zu erstellen. In diesen können Maßnahmen festgelegt werden, die zur Lärmminderung führen. Die Gemeinde Hirschberg hat am 28.07.2015 einen ersten Lärmaktionsplan verabschiedet, der zu Tempo 30 auf der B 3 führte.

Die „Nebenstraßen“ Breitgasse und Heddesheimer Straße waren seinerzeit nicht in die Lärmkartierung aufgenommen worden, da davon ausgegangen wurde, dass die bestehenden Grenzwerte nicht erreicht werden würden.

 

Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg weitet nun jedoch deutlich die Handlungsspielräume von Städten und Gemeinden für den Lärmschutz aus, es stärkt die Lärmaktionsplanung der Gemeinden. Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen, insbesondere Geschwindigkeitsbeschränkungen, werden erleichtert.

 

Mit diesem Urteil hat sich nun die Rechtsauffassung durchgesetzt, dass Tempo 30 auf innerörtlichen Landesstraßen auch dann zugelassen werden muss, wenn die Lärmpegel niedriger sind, als die bisher vom Bund festgelegten Grenzwerte.

 

Zur Prüfung, ob Verkehrs- und Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Gründen des Lärmschutzes angeordnet werden können, wurden von den Straßenverkehrsbehörden bislang in der Regel die Beurteilungswerte von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht herangezogen. Diese Werte sind nach der Lärmwirkungsforschung jedoch deutlich zu hoch. Der Verwaltungsgerichtshof hat nun entschieden, dass Verkehrsbeschränkungen infolge von Lärmaktionsplänen auch schon bei niedrigeren Lärmbelastungen möglich sind.

 

Spannend: Die Gemeinde selbst hatte das Land Baden-Württemberg verklagt, die Lärmminderungsmaßnahme (Tempo 30 auf der innerörtlichen Landesstrasse) umzusetzen – und vom VGH Recht bekommen! Die Gemeinde könne die Umsetzung der Maßnahme vom Land einfordern, so der VGH. 

Fazit:

Dies könnte auch für Hirschberg die Perspektive eröffnen, gerade für die vielbefahrenen Durchgangsstraßen die seit langem ersehnte Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 zu realisieren. Der Weg führt über den Lärmaktionsplan.

 

Der Lärmaktionsplan der Gemeinde Hirschberg  - in Zusammenarbeit mit der Stadt Schriesheim und der Gemeinde Dossenheim - ist nunmehr drei Jahre alt. Eine Aktualisierung ist nach 5 Jahren vorzunehmen. Dies bedeutet für Hirschberg, dass ein aktualisierter Plan im Jahr 2020 beschlossen werden kann. Die GLH plädiert daher dafür, die vorbereitenden Maßnahmen unbedingt bereits in 2019 anzugehen und entsprechende Mittel dafür in den Haushalt 2019 einzustellen.

 

Die GLH wird sich dafür einsetzen, den Lärmaktionsplan baldmöglichst zu aktualisieren und für die neuralgischen Straßen Hirschbergs Tempo 30 als Lärmminderungsmaßnahme in den Plan aufzunehmen.


GLH - Ferienspielangebot Aikido Schnupperkurs am 6.9.2018

 

 

Traditionell beteiligt sich die Grüne Liste Hirschberg ( GLH ) an den Ferienspielen der Gemeinde Hirschberg. Dieses Jahr stand ein Aikido Schnupperkurs auf dem Programm. Dazu konnte die GLH die erfahrene, diplomierte Kampfkunst-Trainerin Sonia Frank-Luron gewinnen. Sie wurde unterstützt von unserem Gemeinderat Thomas Herdner und Felix Eickelbeck.

 

In der Mitte der alten Turnhalle in Großsachen wurden nagelneue Sportmatten ausgelegt und die Trainerin arrangierte liebevoll einen sogenannten Kamisa, eine Art Schrein mit Schwertern, Blumenschmuck und einem Foto des Aikido-Gründers Morihei Ueshiba. Bevor es richtig losging lernten die Kinder den traditionellen Gruß „O-negai shimasu“, der am Beginn und Ende eines Aikido-Trainings gesprochen wird.

 

Die Kinder konnten kaum erwarten, zu lernen, „wie man einen Gegner umhaut“. Hier zeigte Sonia Frahk-Luron aber erst einmal auf, dass es bei diesem Sport in erster Linie um viel Konzentration, Motorik und Selbstbeherrschung geht. „Aikido ist ein sehr defensiver Sport, es geht um eine Philosophie und Lebenseinstellung“, so die Trainerin. Was jedoch alles möglich ist, wenn man Aikido gut beherrscht, machte Sonia dann meisterlich vor. „Boah, die Sonia kann jeden Mann oder jede Frau abwehren und umwerfen “, staunte der kleine Tim und konnte es kaum abwarten, selbst aktiv zu werden. Das durften er und die anderen Kinder jedoch erst, nachdem sie das richtige Fallen gelernt hatten. Engagiert übten die Kinder dann immer wieder und bald waren Fortschritte in den Bewegungsabläufen deutlich zu sehen.

 

Sehr viel Spaß hatten die jungen Kämpfer beim Schreien. Das ist ein wichtiger Teil des Aikidos und soll für Selbstbewusstsein und Lebenskraft sorgen. Begeistert übten die Kinder auch den Umgang mit unscharfen Messern. Die kleinen Kämpfer erlernten dann auch unter den strengen Augen der Kampfsporttrainerin mit einfachen Würfen einige traditionelle Aikido-Übungen. Ein anstrengendes Programm!

 

Zum Abschluss des Schnupperkurses erschallte zum Abschied noch mal ein lautes „O-negai shimasu“ durch die Halle. Für die kleinen erschöpften Kämpfer hielten Gemeinderat Thomas Herdner und Felix Eickelbeck noch ein erfrischendes Eis bereit.

 

Sonia Frank-Luron plant, auch in Großsachsen einen Dojo, also einen Aikido-Begegnungsort, einzurichten, um den traditionell japanischen Kampfsport auch in ihre Heimatgemeinde zu bringen. Vielleicht konnte sie durch den Schnupperkurs schon einige kleine Kämpfer für den Großsachsener Dojo gewinnen. 

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Podiumsveranstaltung der GLH am 16. Mai 2018 in der Alten Turnhalle, Großsachsen

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Grüne Liste Hirschberg (GLH) mit dem demografischen Wandel in Hirschberg und welche Auswirkungen dieser auf das künftige Miteinander in der Gemeinde haben wird. Die Entwicklung eines lebenswerten Wohnumfeldes, bezahlbarer Wohnraum und die Gestaltung eines sozial und ökologisch verträglichen Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen und Milieus bewegt in Zeiten explodierender Grundstücks- und Mietpreise viele Menschen.

 

Bei einer Podiumsveranstaltung am 16. Mai im Anbau der Alten Turnhalle Großsachsen versucht die GLH gemeinsam mit einem Experten und einem Praktiker Antworten darauf zu finden, welche Wohnkonzepte unter dem Eindruck des demografischen Wandels, möglicherweise den Bedürfnissen der Menschen am besten gerecht werden könnten.

 

Der Tübinger Wohnsoziologe Dr. Gerd Kuhn wird mit einem Impulsreferat mit dem Titel „Gemeinschaftlich wohnen in guter Nachbarschaft“ in die Diskussion einführen. Kuhn ist akademischer Mitarbeiter am Institut „Wohnen und Entwerfen“, der Fakultät für Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern zählen Urbanistik, Wohnkultur und Wohnungspolitik, Geschichte des Wohnens, Baugemeinschaften, Architektur- und Wohnsoziologie. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst sich Kuhn vor allem mit gemeinschaftlichem Bauen, lebendiger Quartiersentwicklung und den Bedingungen für ein soziales, ethnisches und wohnkulturelles Miteinander. Zuletzt veröffentlichte er zusammen mit Susanne Dürr für die Wüstenrot-Stiftung den Forschungsreport “Wohnvielfalt. Gemeinschaftlich wohnen – im Quartier vernetzt und sozial orientiert“ (Tübingen, 2017).

 

Kuhn ist im Beirat des Bundesverbandes für Baugemeinschaften, Mitherausgeber der Schriftenreihe "Modernen Stadtgeschichte (MSG)" und Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Bau- und Heimstätten-Vereins Stuttgart. Seine wissenschaftliche und praktische Perspektive, liefert den Einstieg in eine informative Gesprächsrunde, die von GLH-Vorstandsmitglied Arndt Weidler moderiert wird.

 

Für das Gespräch hat die Grüne Liste einen regionalen Praktiker aus dem Bereich gemeinschaftliches Bauen

und kommunale Wohnraumentwicklung eingeladen. Fred Hammerschlag engagiert ich im Vorstand der Planungsgemeinschaft „Vielfalt-Ladenburg“ und ist einer der Initiatoren eines Mehrgeneration-Wohnprojektes in der neuen Ladenburger „Nordstadt“. Das Projekt stieß bei seiner Präsentation im Februar auf riesiges öffentliches Interesse nicht nur bei Bürgerinnen und Bürgern der Römerstadt.

 

"Vielfalt-Ladenburg" gewinnt derzeit sehr erfolgreich Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Entwicklung von 70 bis 80 barrierefreien Wohneinheiten innerhalb des ab 2019 auf knapp 7,5 Hektar neu entstehenden Stadtteils im Ladenburger Norden. Eine gemeinschaftliche Planung des neu entstehenden Wohnraums soll dafür sorgen, ein lebenswertes Wohnumfeld zu schaffen, damit es die Bewohnerinnen und Bewohner dort in Zukunft sehr gut miteinander aushalten werden. So gut, dass es vielleicht auch ein Modell für künftige Planungen in Hirschberg sein könnte.    

 

Zusammenfassung:

Wohnen in Zeiten des demografischen Wandels – wie werden wir in Zukunft zusammenleben?

Podiumsveranstaltung der Grünen Liste Hirschberg (GLH)
Mittwoch, 16. Mai 2018, Beginn 19.30 Uhr,
Alte Turnhalle, Anbau, Großsachsen

 

Referent: Dr. Gerd Kuhn (Universität Stuttgart)
www.uni-stuttgart.de/presse/experten/Dr.-Gerd-Kuhn/

Gast: Fred Hammerschlag („Vielfalt Ladenburg“)
www.vielfalt-ladenburg.de

Moderation: Arndt Weidler (Grüne Liste Hirschberg)

 

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GLH lädt ein zum GENERATIONEN-CAFÉ

Referentin Sandra Pfisterer spricht zum wichtigen Thema „Für den Notfall vorgesorgt?“

 

Sonntag, 4. März 2018, ab 15:00 Uhr

Café im Seniorenzentrum am Turm, Riedweg, Großsachsen
Kaffee und Kuchen frei, Kinderspielecke

 


GLH Bienenhotel, obere Bergstraße Richtung Schriesheim