Presse-Stimmen: Bericht der RNZ vom 19.02.2019. GLH findet, ihre Liste "kann sich sehen lassen"

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Nominierungsveranstaltung der Grünen Liste Hirschberg am 17.02.2019

 Die Grüne Liste hat ihre Kandidat*innen für die Kommunalwahl im Mai nominiert. Unser Landtagsabgeordneter Uli Sckerl führte gewohnt souverän am 17.02.2019 durch die Wahlveranstaltung.

18 Frauen und Männer, zwischen 20 und 66 Jahren - eine Liste mit jungen Leuten wie Leonie Mußotter und auch Manju Ludwig, die trotzdem bereits Erfahrung aus dem Wormser Stadtrat mitbringt. Mit neuen Gesichtern wie Nadja Large, Joachim Frank und Tobias David, der sich schon in seiner früheren schwäbischen Heimat für die grüne Sache politisch stark gemacht hat. Neu auf der Liste, doch schon seit Jahren vor Ort vielfältig engagiert wie Martha Krebs, Christine Bruni und Susanne Alizadeh. Dazu mit Jürgen Steinle, Monika Maul-Vogt, Karl Heinz Treiber und Thomas Herdner „altgediente“ und erfahrene Gemeinderäte. Bemerkenswert: es stellen sich 10 Frauen auf der Liste zur Wahl. Alle Kandidat*innen wurden mit überwältigendem Ergebnis gewählt.

Die Mitglieder der GLH sind sich einig: Wir starten mit einer super Liste in die Kommunalwahlen. Eine Liste, die motiviert!

 Großsachsen :                                              Leutershausen: 

Platz 1: Monika Maul-Vogt                         Platz  1: Jürgen Steinle    
Platz 2: Thomas Herder  Platz  2: Karlheinz Treiber  
Platz 3: Leonie Mußotter Platz  3: Manju Ludwig
Platz 4: Christine Bruni Platz  4: Arndt Weidler
Platz 5: Egon Müller  Platz  5: Claudia Helmes
Platz 6: Claudia Schneider Platz  6: Andrea Müller-Bischoff
Platz 7: Joachim Frank Platz  7: Nadja Large
Platz 8: Martha Krebs Platz  8: Susanne Alizadeh
 Platz  9: Tobias David
 Platz 10:Tobias Barg

 

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18.02.2019

Im vergangenen Jahr kam im Gemeinderat die Diskussion über ein neues Baugebiet auf. Die GLH ist sich der Argumente für und wider bewusst: Einerseits wollen wir den Flächenverbrauch eindämmen und unbebaute Flächen
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10.02.2019

Auch soziale Themen wurden in den Haushaltsberatungen behandelt.

Staffelung Kindergartengebühren

Des wohl dem Wahlkampf geschuldeten Schaufensterantrags der SPD zum Haushalt hätte es hierzu nicht bedurft. Denn
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04.02.2019

Nachdem wir in der vergangenen Woche die Haushaltsanträge zum Schwerpunktthema Verkehr vorgestellt und kommentiert haben, beschreiben wir im Folgenden im Überblick weitere Anträge der GLH .

1.Die GLH beantragte die
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28.01.2019

Verkehr stand bei vielen Anträgen für den Haushalt 2019 im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der GLH hierbei können sich sehen lassen: Angenommen wurde der Antrag, einen Lärmaktionsplan für die beiden stark belasteten
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28.01.2019

In Diskussionen taucht derzeit häufig die Gebührenfreiheit der Kinderbetreuung auf. Natürlich freuen sich Eltern über kostenlose Kinderbetreuung, aber wir finden, es gibt auch gute Argumente gegen prinzipiell
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20.01.2019 

„Ich möchte hier feststellen…, dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa im althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: sie hat den Frauen
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Am 19. Januar 1919 - also auf den Tag genau vor 100 Jahren - fand die erste reichsweite deutsche Wahl statt, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht besaßen. Gewählt wurde an diesem Tag die Deutsche Nationalversammlung,
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12.01.2019

Ja, die Deutsche Umwelthilfe ist unbequem – das stimmt, und das ist gut so !

Unentwegt macht sie uns darauf aufmerksam, dass wir unsere Lebens- und Wirtschaftsweise verändern müssen, wenn wir den Klimaschutz ernst
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30.12.2018 

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Unter diesem Motto startete die GLH am Weltfrauentag (08.03.18) die Befragung der Hirschberger Bürger und Bürgerinnen. Um unmittelbar zu erfahren, was die HirschberInnen bewegt, welche
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100 Jahre Frauenwahlrecht

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es war ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland: die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen vor 100 Jahren. Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 war die erste landesweite Wahl, bei der Frauen wählten und gewählt werden konnten. Seitdem ist in der gesellschaftlichen Stellung der Frauen und der rechtlichen Gleichberechtigung viel erreicht worden. Und doch bleiben offensichtlich Herausforderungen für die Zukunft.

Die GLH lädt alle Bürgerinnen (und Bürger) herzlich ein, bei einem Sektempfang das Erreichte zu feiern. Gerne dürfen Sie diese Gelegenheit aber auch nutzen, mit uns über Möglichkeiten oder notwendige Voraussetzungen einer stärkeren politischen Beteiligung von Frauen - auch hier in Hirschberg - zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Claudia Helmes, Claudia Schmiedeberg (f. d. Vorstand) Monika Maul-Vogt (f. d. Fraktion)

Wann: 19. Januar 2019 um 15 Uhr

Wo: Alte Synagoge, Leutershausen

Mit:  Franziska Brantner, MdB und Manju Ludwig, Universität Heidelberg          

Musik: KlarinettenDuo aus „36 Finger“    

 

auch die Hirschberger Grünen waren beim Neujahrsempfang mit Annalena Baerbock in Schriesheim. Tolle Veranstaltung!

Liebe Hirschbergerinnen und Hirschberger,  

die Grüne Liste Hirschberg wünscht allen ein entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und viel neuen Schwung für das kommende Jahr! Wir wissen nicht, wie es Ihnen geht, aber wir haben uns für 2019 viel vorgenommen.

Wenn am 26. Mai die Kommunalwahlen anstehen, wollen wir ein schlagkräftiges und kompetentes Team stellen, das Sie davon überzeugt, dass mehr Grün im Gemeinderat gut für Hirschberg ist! Bleiben Sie uns gewogen und unterstützen Sie uns, wo wir Hilfe brauchen, kritisieren Sie uns, wo wir Fehler machen - vor allem aber: Bleiben Sie gesund und Hirschberg im Herzen verbunden, wie wir auch. 

Ihre Grüne Liste Hirschberg  


Beiträge der Kommunen zum Klimaschutz

 

Wo stehen wir in Hirschberg?

Auf allen Ebenen ringen Politik und Gesellschaft um den Klimaschutz: Sonderbericht des Weltklimarates zur 1,5°C Begrenzung der Erderwärmung, neueste Vorgaben aus Brüssel zum CO2-Ausstoß von PKW, Dieselgipfel in Berlin. Und seit August gibt es den Statusbericht „Kommunaler Klimaschutz“ in Baden-Württemberg - darin werden die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten von Kommunen in BaWü dargestellt. Näheres unter www.kea-bw.de/service/statusbericht/

 

Wie steht es um den Klimaschutz in Hirschberg?

Im Mai 2013 hatte sich der Gemeinderat gegen die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Hirschberg entschieden und lediglich unter dem Begriff „Klimaschutzkonzept light“ den Einkauf des Coachingprogramms „ Beratungsleistungen für Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen“ beschlossen. Hieraus resultierte ein von der KLIBA vorgeschlagener Klimaschutz-Maßnahmenplan, der im Juli 2014 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. Darin wurden Maßnahmen vorgeschlagen in den Bereichen Energiemanagement, Institutionalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Klimaschutz global, Beschaffung, Energieerzeugung und Energieversorgung, Siedlungsentwicklung und Verkehr – inklusive eines zeitlichen Rahmens, wann diese Punkte im Gemeinderat zu behandeln sind.

 

Wie steht es mit der Umsetzung dieser Maßnahmen?

Kleine Schritte sind gemacht – Grundsätzliches blieb bislang außen vor

Von diesen Maßnahmen wurden bisher umgesetzt die Energiekarawanen in den Ortsteilen und der Bezug von 100% Ökostrom durch die Gemeinde, energetische Optimierung einzelner kommunaler Gebäude und ein E-Bike für das Rathaus. Weitere Anstrengungen in Sachen Klimaschutz sind in der Erfassung des monatlichen Energie-und Wasserverbrauchs in kommunalen Liegenschaften zu sehen, es gibt eine regelmäßige Beratung für die Bürgerschaft durch die Kliba und Fördermöglichkeiten für Bürger bei Wärmedämm-Maßnahmen.

Aber es bleibt noch vieles offen. Im Hirschberger „Klimaschutzkonzept light“ waren immerhin 7 Ziele definiert, welche Grundsatzbeschlüsse des Gemeinderats erfordert hätten sowie 25 Maßnahmenvorschläge. Beschlossener Zeitrahmen 2015 – 2019.

 

Das wirft einige Fragen zu den mittel- und kurzfristigen Zielen und Maßnahmen auf:

-        Gibt es z.B. schon vorbereitende Schritte zur Erstellung eines Klimaschutz-Leitbildes, wie es im Handlungsfeld Energiemanagement z.B. mittelfristig vereinbart war? Wurde eine Arbeitsgruppe zu diesem Zweck gebildet?

 

-        Existiert ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderates mit selbstverpflichtender Zielsetzung, den Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften jährlich um mindestens 2 % zu reduzieren? (Laut ICCP-Bericht müssten es inzwischen sogar 1,5% sein!)

 

-        Ist Hirschberg dem Bündnis europäischer Städte zum Schutz des Klimas und der indigenen Völker und des Regenwaldes beigetreten? – Nein, dies hat der Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt.

 

-        Sollte nicht die Rubrik „Klimaschutz in Hirschberg“ auf der kommunalen Website allgemeine Infos über konkrete Umsetzungsmaßnahmen und erzielte Erfolge aufzeigen?

 

-        Welche Rolle spielen jeweilige Klimaschutzprojekte im regelmäßigen Informationsaustausch der Partnergemeinden?

 

-        Hat die Gemeinde Hirschberg die Erklärung zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) unterzeichnet und einen kommunalen Preis ausgelobt? Informiert sie die Bevölkerung ausreichend über die Nachhaltigkeitsziele?

 

-        Wird bei der Beschaffung neuer Dienstfahrzeuge dem Aspekt geringe CO2-Emmission besondere Beachtung geschenkt?

 

-        Spielen die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Öffentlichen Beschaffung eine ebenso gleichwertige Rolle wie die Wirtschaftlichkeit?

 

Die GLH wird die Umsetzung der vereinbarten Schritte immer wieder einfordern und sich dafür einsetzen.  

Gute Aussichten auf Tempo 30 in Hirschberg?

 

 

Nicht nur auf der B 3, insbesondere auch auf den Hauptdurchgangsstraßen Breitgasse und Heddesheimer Straße ächzen die Bürgerinnen und Bürger wegen des Verkehrs und des damit verbundenen Lärms.

Die Reduzierung auf Tempo 30 scheiterte bis jetzt an der Straßenverkehrsbehörde, die stets auf die bestehenden Grenzwerte verwies.

Das könnte sich nun ändern. Die Gemeinde hat es in der Hand.

Uli Sckerl informiert den Vorstand der GLH über ein nun rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg, das den Kommunen neue Spielräume eröffnet. 

Lärmaktionsplan als Schlüsselinstrument

Verkehr verursacht Lärm, insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen. Die Kommunen sind verpflichtet, Lärmaktionspläne zu erstellen. In diesen können Maßnahmen festgelegt werden, die zur Lärmminderung führen. Die Gemeinde Hirschberg hat am 28.07.2015 einen ersten Lärmaktionsplan verabschiedet, der zu Tempo 30 auf der B 3 führte.

Die „Nebenstraßen“ Breitgasse und Heddesheimer Straße waren seinerzeit nicht in die Lärmkartierung aufgenommen worden, da davon ausgegangen wurde, dass die bestehenden Grenzwerte nicht erreicht werden würden.

 

Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg weitet nun jedoch deutlich die Handlungsspielräume von Städten und Gemeinden für den Lärmschutz aus, es stärkt die Lärmaktionsplanung der Gemeinden. Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen, insbesondere Geschwindigkeitsbeschränkungen, werden erleichtert.

 

Mit diesem Urteil hat sich nun die Rechtsauffassung durchgesetzt, dass Tempo 30 auf innerörtlichen Landesstraßen auch dann zugelassen werden muss, wenn die Lärmpegel niedriger sind, als die bisher vom Bund festgelegten Grenzwerte.

 

Zur Prüfung, ob Verkehrs- und Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Gründen des Lärmschutzes angeordnet werden können, wurden von den Straßenverkehrsbehörden bislang in der Regel die Beurteilungswerte von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht herangezogen. Diese Werte sind nach der Lärmwirkungsforschung jedoch deutlich zu hoch. Der Verwaltungsgerichtshof hat nun entschieden, dass Verkehrsbeschränkungen infolge von Lärmaktionsplänen auch schon bei niedrigeren Lärmbelastungen möglich sind.

 

Spannend: Die Gemeinde selbst hatte das Land Baden-Württemberg verklagt, die Lärmminderungsmaßnahme (Tempo 30 auf der innerörtlichen Landesstrasse) umzusetzen – und vom VGH Recht bekommen! Die Gemeinde könne die Umsetzung der Maßnahme vom Land einfordern, so der VGH. 

Fazit:

Dies könnte auch für Hirschberg die Perspektive eröffnen, gerade für die vielbefahrenen Durchgangsstraßen die seit langem ersehnte Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 zu realisieren. Der Weg führt über den Lärmaktionsplan.

 

Der Lärmaktionsplan der Gemeinde Hirschberg  - in Zusammenarbeit mit der Stadt Schriesheim und der Gemeinde Dossenheim - ist nunmehr drei Jahre alt. Eine Aktualisierung ist nach 5 Jahren vorzunehmen. Dies bedeutet für Hirschberg, dass ein aktualisierter Plan im Jahr 2020 beschlossen werden kann. Die GLH plädiert daher dafür, die vorbereitenden Maßnahmen unbedingt bereits in 2019 anzugehen und entsprechende Mittel dafür in den Haushalt 2019 einzustellen.

 

Die GLH wird sich dafür einsetzen, den Lärmaktionsplan baldmöglichst zu aktualisieren und für die neuralgischen Straßen Hirschbergs Tempo 30 als Lärmminderungsmaßnahme in den Plan aufzunehmen.


GLH - Ferienspielangebot Aikido Schnupperkurs am 6.9.2018

 

 

Traditionell beteiligt sich die Grüne Liste Hirschberg ( GLH ) an den Ferienspielen der Gemeinde Hirschberg. Dieses Jahr stand ein Aikido Schnupperkurs auf dem Programm. Dazu konnte die GLH die erfahrene, diplomierte Kampfkunst-Trainerin Sonia Frank-Luron gewinnen. Sie wurde unterstützt von unserem Gemeinderat Thomas Herdner und Felix Eickelbeck.

 

In der Mitte der alten Turnhalle in Großsachen wurden nagelneue Sportmatten ausgelegt und die Trainerin arrangierte liebevoll einen sogenannten Kamisa, eine Art Schrein mit Schwertern, Blumenschmuck und einem Foto des Aikido-Gründers Morihei Ueshiba. Bevor es richtig losging lernten die Kinder den traditionellen Gruß „O-negai shimasu“, der am Beginn und Ende eines Aikido-Trainings gesprochen wird.

 

Die Kinder konnten kaum erwarten, zu lernen, „wie man einen Gegner umhaut“. Hier zeigte Sonia Frahk-Luron aber erst einmal auf, dass es bei diesem Sport in erster Linie um viel Konzentration, Motorik und Selbstbeherrschung geht. „Aikido ist ein sehr defensiver Sport, es geht um eine Philosophie und Lebenseinstellung“, so die Trainerin. Was jedoch alles möglich ist, wenn man Aikido gut beherrscht, machte Sonia dann meisterlich vor. „Boah, die Sonia kann jeden Mann oder jede Frau abwehren und umwerfen “, staunte der kleine Tim und konnte es kaum abwarten, selbst aktiv zu werden. Das durften er und die anderen Kinder jedoch erst, nachdem sie das richtige Fallen gelernt hatten. Engagiert übten die Kinder dann immer wieder und bald waren Fortschritte in den Bewegungsabläufen deutlich zu sehen.

 

Sehr viel Spaß hatten die jungen Kämpfer beim Schreien. Das ist ein wichtiger Teil des Aikidos und soll für Selbstbewusstsein und Lebenskraft sorgen. Begeistert übten die Kinder auch den Umgang mit unscharfen Messern. Die kleinen Kämpfer erlernten dann auch unter den strengen Augen der Kampfsporttrainerin mit einfachen Würfen einige traditionelle Aikido-Übungen. Ein anstrengendes Programm!

 

Zum Abschluss des Schnupperkurses erschallte zum Abschied noch mal ein lautes „O-negai shimasu“ durch die Halle. Für die kleinen erschöpften Kämpfer hielten Gemeinderat Thomas Herdner und Felix Eickelbeck noch ein erfrischendes Eis bereit.

 

Sonia Frank-Luron plant, auch in Großsachsen einen Dojo, also einen Aikido-Begegnungsort, einzurichten, um den traditionell japanischen Kampfsport auch in ihre Heimatgemeinde zu bringen. Vielleicht konnte sie durch den Schnupperkurs schon einige kleine Kämpfer für den Großsachsener Dojo gewinnen. 

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Podiumsveranstaltung der GLH am 16. Mai 2018 in der Alten Turnhalle, Großsachsen

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Grüne Liste Hirschberg (GLH) mit dem demografischen Wandel in Hirschberg und welche Auswirkungen dieser auf das künftige Miteinander in der Gemeinde haben wird. Die Entwicklung eines lebenswerten Wohnumfeldes, bezahlbarer Wohnraum und die Gestaltung eines sozial und ökologisch verträglichen Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen und Milieus bewegt in Zeiten explodierender Grundstücks- und Mietpreise viele Menschen.

 

Bei einer Podiumsveranstaltung am 16. Mai im Anbau der Alten Turnhalle Großsachsen versucht die GLH gemeinsam mit einem Experten und einem Praktiker Antworten darauf zu finden, welche Wohnkonzepte unter dem Eindruck des demografischen Wandels, möglicherweise den Bedürfnissen der Menschen am besten gerecht werden könnten.

 

Der Tübinger Wohnsoziologe Dr. Gerd Kuhn wird mit einem Impulsreferat mit dem Titel „Gemeinschaftlich wohnen in guter Nachbarschaft“ in die Diskussion einführen. Kuhn ist akademischer Mitarbeiter am Institut „Wohnen und Entwerfen“, der Fakultät für Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern zählen Urbanistik, Wohnkultur und Wohnungspolitik, Geschichte des Wohnens, Baugemeinschaften, Architektur- und Wohnsoziologie. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst sich Kuhn vor allem mit gemeinschaftlichem Bauen, lebendiger Quartiersentwicklung und den Bedingungen für ein soziales, ethnisches und wohnkulturelles Miteinander. Zuletzt veröffentlichte er zusammen mit Susanne Dürr für die Wüstenrot-Stiftung den Forschungsreport “Wohnvielfalt. Gemeinschaftlich wohnen – im Quartier vernetzt und sozial orientiert“ (Tübingen, 2017).

 

Kuhn ist im Beirat des Bundesverbandes für Baugemeinschaften, Mitherausgeber der Schriftenreihe "Modernen Stadtgeschichte (MSG)" und Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Bau- und Heimstätten-Vereins Stuttgart. Seine wissenschaftliche und praktische Perspektive, liefert den Einstieg in eine informative Gesprächsrunde, die von GLH-Vorstandsmitglied Arndt Weidler moderiert wird.

 

Für das Gespräch hat die Grüne Liste einen regionalen Praktiker aus dem Bereich gemeinschaftliches Bauen

und kommunale Wohnraumentwicklung eingeladen. Fred Hammerschlag engagiert ich im Vorstand der Planungsgemeinschaft „Vielfalt-Ladenburg“ und ist einer der Initiatoren eines Mehrgeneration-Wohnprojektes in der neuen Ladenburger „Nordstadt“. Das Projekt stieß bei seiner Präsentation im Februar auf riesiges öffentliches Interesse nicht nur bei Bürgerinnen und Bürgern der Römerstadt.

 

"Vielfalt-Ladenburg" gewinnt derzeit sehr erfolgreich Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Entwicklung von 70 bis 80 barrierefreien Wohneinheiten innerhalb des ab 2019 auf knapp 7,5 Hektar neu entstehenden Stadtteils im Ladenburger Norden. Eine gemeinschaftliche Planung des neu entstehenden Wohnraums soll dafür sorgen, ein lebenswertes Wohnumfeld zu schaffen, damit es die Bewohnerinnen und Bewohner dort in Zukunft sehr gut miteinander aushalten werden. So gut, dass es vielleicht auch ein Modell für künftige Planungen in Hirschberg sein könnte.    

 

Zusammenfassung:

Wohnen in Zeiten des demografischen Wandels – wie werden wir in Zukunft zusammenleben?

Podiumsveranstaltung der Grünen Liste Hirschberg (GLH)
Mittwoch, 16. Mai 2018, Beginn 19.30 Uhr,
Alte Turnhalle, Anbau, Großsachsen

 

Referent: Dr. Gerd Kuhn (Universität Stuttgart)
www.uni-stuttgart.de/presse/experten/Dr.-Gerd-Kuhn/

Gast: Fred Hammerschlag („Vielfalt Ladenburg“)
www.vielfalt-ladenburg.de

Moderation: Arndt Weidler (Grüne Liste Hirschberg)

 

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GLH lädt ein zum GENERATIONEN-CAFÉ

Referentin Sandra Pfisterer spricht zum wichtigen Thema „Für den Notfall vorgesorgt?“

 

Sonntag, 4. März 2018, ab 15:00 Uhr

Café im Seniorenzentrum am Turm, Riedweg, Großsachsen
Kaffee und Kuchen frei, Kinderspielecke

 


Politische Informationsfahrt in den Stuttgarter Landtag von Baden-Württemberg am 28.2.2018

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl lädt am 28. Februar 2018 wieder zu einem Besuch des baden-württembergischen Landtags ein. 


Interessierte aus dem Wahlkreis Weinheim können an diesem Tag an einer Sitzung des Landtags teilnehmen und die Arbeitsweise des Parlaments kennenlernen. 

 

Uli Sckerl steht der Besuchergruppe aus dem Wahlkreis Weinheim für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Zum Programm gehört auch ein gemeinsames Essen. Danach ist noch Zeit für Unternehmungen in Stuttgart. Es besteht z.B. die Möglichkeit im Haus der Geschichte die Ausstellung „Die 60er Jahre in Baden-Württemberg“ zu besuchen.

 

Die Besuchergruppe startet mit einem Bus um 8 Uhr in Weinheim am Hauptbahnhof gegenüber dem Busbahnhof. Die Rückreise wird gegen 16:30 Uhr stattfinden. Für die Besuchsfahrt entstehen keine Kosten.


Anmeldungen sind ab sofort unter wk@uli-sckerl.de oder der Rufnummer 0173 / 8468402 im Wahlkreisbüro des Abgeordneten möglich.